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Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie hierher gefunden haben. Dies ist mein persönlicher Blog, in welchem ich regelmäßig meine Beobachtungen, Erfahrungen und Erlebnisse teile.

Zu Beginn berichte ich Ihnen von einem Experiment, welches ich im Frühjahr 2019 begonnen habe. Und zwar von unserem Versuch, den Anteil an Plastik und unsere gesamte Müllmenge in unserem Haushalt zu reduzieren.
Sie kennen sicher Berichte über Familien, die 4 Wochen lang vollständig auf Plastik verzichtet haben?

Davon war ich inspiriert und sprach mit meinem Anliegen bei meinem Mann vor. Ich präsentiere Zahlen wie „6 Milliarden Küchenrollen werden jedes Jahr in Deutschland verbraucht.“ oder „300.000 Einweg-Kaffeebecher landen stündlich in unserem Land im Müll.“

Dabei sind wir schon lange auf Mehrwegbecher für unterwegs umgestiegen oder genießen unseren Kaffee aus Porzellan, nicht „to go“ sondern sitzend im Café.

Erster Schritt, die Küchenrolle aus Bambus, waschbar und vielfach wiederverwendbar. Eine tolle Sache, nur wohin mit den gewaschenen Tüchern? Ein neues Behältnis kaufen? Wohin damit in der ohnehin engen Küche? Also ab in den Putzschrank. Vorweg, die Tücher sind klasse. Sie erfüllen ihre Aufgabe und auf ein Tuch mehr in der Wäsche kommt es nicht an. Durch die Schranklagerung greifen wir nun viel eher zum Geschirrtuch oder Wischlappen und brauchen kaum noch Tücher. Es geht also sehr wohl ohne Einweg-Wischtuch.

Zweiter Schritt, Joghurt aus dem Glas. Da ging es dann los, Kaufen war kein Thema, die Rückgabe schon schwieriger. Wir kaufen viel im Bio-Supermarkt und das gerne auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Da schleppt man ungern den ganzen Tag die Gläser mit. Derweil hat unser „normaler“ Supermarkt in der Nähe auch Bio-Joghurt im Glas, das vereinfacht es inzwischen.
Quark hingegen gibt es nirgendwo im Glas. Zumindest keinen Magerquark. Ja, es gibt „Speisequark-Zubereitung“. Klingt super, ist allerdings Quark mit Joghurt gemischt. Das wollte ich allerdings nicht.
Also begann ich Mails an Produzenten und Supermärkte zu schreiben, um zu erfahren, weshalb es keinen Magerquark im Glas gibt. Immerhin einige wenige Antworten erhielt ich. „Schwierig abzufüllen“ hieß es einmal (wie kommt der Quark dann in die Plastikverpackung…) oder „das wird vom Kunden nicht nachgefragt, aber wir nehmen Ihre Anregung auf.“ ein anderes Mal.

Hier suche ich weiter nach einer Lösung, ohne durch zu viel Herumfahrerei den Umweltaspekt wieder kaputt zu machen.

Mineralwasser haben wir abgeschafft, wir trinken nun Leitungswasser. Ab und an mit Zitrone, frischer Minze oder Orangenscheiben aromatisiert. Kredenzt in einer schönen Kanne. Geht doch!

Immerhin darf ich bei unserem örtlichen Bäcker mein Brot inzwischen ohne Tüte mitnehmen. Und auch die Mehrwegnetze für Obst und Gemüse sind bei uns rege im Einsatz. Es wird langsam weniger Müll und auch weniger Plastik. Ich merke, dass es dauert und bei Beeren beispielsweise ist der Transport im offenen Karton nicht einfach, da ich oft mit dem Rad fahre und die Himbeeren dann schon matschig zu Hause ankommen. So nehme ich nun Dosen mit in den Bio-Laden und fülle nach der Kasse mein Obst um. Selbst anpflanzen auf unserem Balkon habe ich auch im Kopf, da recherchiere ich gerade. Ich erzähle Ihnen hier regelmäßig, was das Projekt macht.

 

Wie ist es bei Ihnen? Ist das Thema Müllreduktion ein Thema? Fragen Sie bei Herstellern oder in Supermärkten nach? Schreiben Sie mir gerne an meine E-Mailadresse und erzählen Sie von Ihren Erfahrungen.

Bleiben Sie gesund und eine gute Zeit!

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