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Alter schützt vor Torheit nicht!

Manchmal habe ich sehr seltsame Ideen. Höre ich zumindest ab und an von Freunden. Eine dieser Ideen kommt nun diesen Sommer zur Umsetzung.
Ich wandere zu Fuß über die Alpen. Vom Tegernsee nach Südtirol.

„Was, in deinem Alter?“ Diesen Satz habe ich nicht nur einmal gehört. „Respekt, dass du dir das zutraust.“ Auch diesen Satz gab es ab und an.

Ja, ich habe in Corona-Zeiten 4 Kilo zu- statt abgenommen. Ja, ich weiß, dass es kein Spaziergang wird. Ich möchte gerne Momente, Ausblicke, Wege erleben, die ich eben nur zu Fuß erreichen kann.
Abseits von Schnellstraßen, von Menschen, die immer noch denken, ein dickes Auto sei ein Beweis für Coolness (es ist und bleibt für mich ein Stück Blech).

So geht es am 06.07. nun los. Falls Sie Lust haben, mich zu begleiten, ich werde bei Instagram ein wenig berichten (we_love_alex67).
Und ja, ich bin 52 Jahre jung, wenn ich auf den Berg gehe. Mit 8 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken.
Ich freu mich drauf! Und ja, wir dürfen auch im Alter uns Träume erfüllen, albern sein, das Leben genießen. Das tut so gut!

Kürzlich habe ich das Sieb unseres Wischeimers sauber gemacht. Sie kennen vielleicht diese auswringbaren Schrubber einer bestimmten Marke.
Ich habe das Sieb vom Eimer getrennt und in die Badewanne gelegt. Ich wollte es mit der Dusche sauber machen.
Als ich den Strahl auf das Sieb richtete, begann sich dieses zu drehen in der Wanne.
Ich fand das so lustig, dass ich einige Minuten mit dem Wasserstrahl dieses Plastikteil in der Badewanne in beide Richtungen in Rotation versetzt habe.
Ja, das ist albern, kindisch, einem 52jährigen nicht würdig. Wirklich?
Ich fand es herrlich und schäme mich keine Sekunde dafür.

Kennen Sie solche Momente? Wenn Sie sie erleben, genießen Sie sie!
Und genießen Sie das Kind in Ihnen!

Ihr

Alexander Limbrock

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